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Mittwoch, 29. Juni 2011

Der Sinn im Unsinn

Da gibt es doch tatsächlich Leute, die den Sinn hinter dieser Aktion hinterfragen.

Da glaubt man doch wirklich, der Humor ist der Welt (naja diesen Leuten eben) verloren gegangen.

Den gar so ernsten empfehle ich dies:

Humor auf Wikipedia

... und für die anderen habe ich ein Gedicht gefunden:

Der Sinn im Unsinn

Ein sinnloses Gedicht, im Reime,
über blähende Kühe und Schweine,
macht doch Sinn - gibt sich jemand hin,
dem sinnlosen Gedicht - im Reine
und
entkrampft wie die Kühe und Schweine.
Quelle

Sonntag, 12. Juni 2011

Kein Spass

Ich weiss nicht, was ich davon halten soll, so langsam habe ich das Gefühl, es wäre besser für mich gewesen, ich wäre auf dem Kühlschrank bei den anderen geblieben.

Mein Besitzer hat mich jetzt in eine Plastiktüte aus dem Penny-Markt gesteckt. - Zusammen mit diesem blauen Kissenbezug, ein paar Gummibändern, einer Rolle Tesafilm und dieser unsäglichen Sonnenbrille.
Er schleppt mich die ganze Zeit in dieser Tüte mit sich herum oder ich liege im heissen Auto auf der Rücksitzbank.

Nur wenn er, wie er sagt, ein lohnenswertes Motiv findet, holt er mich aus der Tüte, drapiert mich mit seinen Utensilien und macht Fotos.

Gestern hat er mir zu allem Überfluss auch noch irgendwelche Halme in meine ober Öffnung gesteckt und ich sah aus, wie ein Indianer ....

Scheusslich ....

Freitag, 10. Juni 2011

Die Geburt einer etwas anderen Küchenrolle

Als ich am 08.06.2011 abends noch wie gewöhnlich mit drei anderen Küchenrollen zusammen in einer schlichten Plastiktüte auf dem Kühlschrank lag, ahnte ich nicht, was sich noch am selben Abend für weltbewegende Dinge ereignen sollten.

Mein Besitzer war wie so oft den ganzen Abend im Internet unterwegs klickte sich durch verschiedene Blogs. Mal ernsthaftes, mal lustiges, wie es ihm in den Sinn kam.

An diesem Abend nun stiess er auf einen Post aus dem Jahr 2009, in dem (seiner Meinung nach) Cherno Jobatey, der Moderator aus dem Frühstücksfernsehen ordentlich "abgefrühstückt" und sehr treffend charakterisiert wurde.

Gemeint ist dieser Post.

Hiervon angestachelt, machte er sich auf die Suche nach weiterem "Schandmaterial" und wurde auch schnell fündig.
Da gibt es die berühmte Folge aus der Sendereihe "Zimmer frei" mit ihm und diverses anderes Zeug, aber was ihm den Rest gab, war ein Artikel, in dem Cherno Jobatey als der "deutschsprachige Journalist mit den meisten Facebook-Followern" gekürt wurde.

Das konnte nicht sein sagte er sich und sann darüber nach, was zu tun wäre.

Er war auch schon eine Weile bei Facebook unterwegs und hatte sich immer gefragt, wie er die "Pages" bei Facebook humorvoll und dennoch geistreich nutzen könnte - und jetzt hatte er DIE Idee.

Er sah sich Chernos Seite an und stellte fest, daß es hier um 5.660 Klicks handelte, die seiner Meinung nach zu schlagen sein müssten.

Aber womit?

Und hier komme ich ins Spiel.

Plötzlich stand er in der Küche, kramte mich aus der Plastikhülle, drapierte mir einen alten, blauen Kissenbezug um den Bauch und sagte: "Jetzt wirst Du berühmt."

Kaum hatte er das ausgesprochen, wurde ich auch schon zu den verschiedensten Fotos "feingemacht", fotografiert und seinem Grinsen konnte man entnehmen, daß es ihm Spass machte.

Er begann eine Facebook-Seite für mich einzurichten, schrieb Texte und lud die Fotos hoch. Kommentierte sie und nahm sich vor, mich nun täglich in verschiedenen Lebenssituationen zu fotografieren und meiner Facebook Seite Leben einzuhauchen.

Das alles natürlich mit dem einen Ziel: Mehr Klicks als Cherno!

Heute nun, 2 Tage später, habe ich einen Twitter-Account, einen Youtube-Kanal, diesen Blog und natürlich meine Facebook-Seite. Zu alledem gehört natürlich auch meine eigene E-Mail-Adresse. - Und schon 10 "likes"

Da bin ich nun - eine Küchenrolle - angetreten um mehr Fans zu bekommen als eben jener Cherno Jobatey und seit heute habe ich mein erstes Video.

Niemand, am allerwenigsten mein Besitzer, weiss, was aus dieser Idee wohl werden wird, aber dieser Blog wird dazu dienen, es niederzuschreiben und der Welt zu berichten.


Wie eine Küchenrolle auszog, berühmt zu werden.